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fondsweb.de - Wunderbarer Wandelanleihefonds

10.12.2016

(boerse-online) - Fondsmanager Ende November 2013 wechselte das Wandelanleiheteam um Peter Reinmuth von der Schweizer Fisch Asset Management zu Schroders. Bis dahin war es zusammen mit Martin Kühle und Urs Reiter seit Auflegung des Schroder ISF Global Convertible Bond Fonds 2008 bereits für das Management verantwortlich. Daneben gibt es noch seit Dezember 2014 eine konservativere Variante des Fonds. Anlagestrategie Auch wenn Wandelanleihen bei vielen Anlegern immer noch nicht wirklich bekannt sind, bieten sie doch eigentlich genau das, was Anleger suchen. Die Möglichkeit, an steigenden Aktienmärkten zu partizipieren, und das bei begrenztem Risiko in Abwärtsmärkten. Dass dies nicht nur in der Theorie funktioniert, zeigt ein Blick auf die historischen Risiko-Ertrags-Eigenschaften von Wandelanleihen. "Wir haben eine Partizipationsrate von 75 bis 80 Prozent an Aktiengewinnen. Im Abwärtstrend beträgt die Partizipationsrate dagegen nur etwa 43 Prozent", sagt Schroders-Experte Martin Kühle. Konkret bedeutet dies: Fällt der Aktienmarkt um zehn Prozent, sinkt der Kurs des Wandlerfonds nur um 4,3 Prozent. Aber bei einem richtigen Crash des Aktienmarktes ist in normalen Zeiten der maximale Verlust theoretisch durch den sogenannten Bond-Floor begrenzt "Das ist der Punkt, an dem die Wandelanleihe sich genauso wie eine Nominalanleihe des identischen Emittenten bei vergleichbarer Laufzeit verhält. Derzeit liegt der Bond-Floor bei etwa 82 Prozent", sagt Kühle. Und noch einen entscheidenden Vorteil weisen die Zwitter zwischen Aktien und Anleihen auf: "Sie sind aufgrund der sehr kurzen Duration von gut zwei Jahren so gut wie gar nicht von Zinssteigerungen betroffen. Zudem reagiert die Aktienoptionskomponente grundsätzlich positiv auf steigende Zinsen", sagt er. Portfolio Das Wandelanleihen Universum ist nicht so US-lastig wie etwa der MSCI World, sondern hat deutlich höhere Anteile in Europa und Japan. Schroders hat derzeit Japan sogar mit zehn Prozentpunkten übergewichtet. "Japanische Wandler sind deutlich günstiger als etwa europäische oder US-Titel bewertet. Die Unterbewertung bringt Investoren einen Bewertungsvorteil von etwa zwei Prozent", sagt Kühle. Die hohe Japan-Gewichtung macht den Fonds besonders interessant. Da dort noch das meiste Potenzial vorhanden scheint. Fazit: Das asymmetrische Kursverhalten von Wandelanleihen bietet Anlegern den Vorteil eines automatischen Timing-Effekts. Daher muss man nicht darüber nachdenken, ob man umschichten oder aus dem Markt aussteigen soll. Im Grunde sind sie der bessere Mischfonds. Quelle: fondsweb.de

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