Investmentfondslexikon  Was sind Fonds? In Investmentfonds vereint sich das Kapital vieler einzelner Anleger mit ähnlichen Anlagezielen. Ein professionelles Fondsmanagement verwaltet das gesamte angelegte Kapital und investiert es in verschiedene Finanzinstrumente wie Aktien, Staats- und Unternehmensanleihen oder Geldmarktpapiere. Fondsmanager sind Experten, welche ständig den Markt beobachten und analysieren. Sie bewerten die einzelnen Wertpapiere, kaufen bzw. verkaufen und passen fortlaufend das Portfolio entsprechend an, um das Fondsziel zu erreichen. Fondsanleger profitieren von Wissen und Erfahrung der Fondsmanager und haben Teil an einem breit gestreuten Portfolio, das Einzelne so kaum überblicken können. Der Wert einzelner Fondsanteile verändert sich laufend durch den Einfluss der allgemeinen Marktsituation, daher können Investmentfonds den Erfolg grundsätzlich nicht garantieren und sind nicht versichert.Wie funktionieren Fonds? Je nachdem, welches Anlageziel erreicht werden soll, investieren Investmentfonds in Wertpapiere wie beispielsweise Aktien, Anleihen und Geldmarktpapiere oder in alle drei genannten Anlageformen. Aktien sind Inhaberpapiere, sie verbriefen einen Anteil am Unternehmen, weil der Inhaber Eigenkapital an das Unternehmen gibt. Anleihen dienen der Kreditaufnahme (Fremdkapital) und werden von Unternehmen oder Regierungen herausgegeben. Der Käufer von Anleihen erhält am Laufzeitende sein Kapital zurück. Ertrag sind Zinskupons, die regelmäßig während der Laufzeit ausgezahlt werden. Geldmarktinstrumente wie beispielsweise Schatzanweisungen oder Bankeinlagen sind meist hochwertig und haben eine geringe Laufzeit. Die Erträge hängen hier von den kurzfristigen Zinsen ab. Dieses Instrument zeichnet sich durch hohe Liquidität und sichere Rückzahlung aus.Sicherheit von Investmentfonds Für eine relative Sicherheit des Geldes im Fonds sorgen gesetzliche Vorschriften – auch wenn diese nicht vor dem Auf und Ab der Märkte schützen. Die Fondsgesellschaft als Treuhänder hat keinen direkten Zugriff auf das Kapital, welches von einer unabhängigen Depotbank auf einem Sperrkonto verwahrt wird. Die Depotbank gibt neben der Kontoführung Anteilscheine aus, nimmt sie zurück, ermittelt börsentäglich den Rücknahmepreis, berechnet laufende Verwaltungskosten und überwacht außerdem die Einhaltung des Investmentgesetzes und der Anlagegrundsätze. Auswahl und Wechsel der Depotbank müssen durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigt werden. Anlageziel und Richtlinien von Fonds Alle Fonds verfolgen ein bestimmtes Anlageziel und wählen die Wertpapiere für ihr Portfolio entsprechend aus. Es ist vor der Investition wichtig zu entscheiden, ob das Anlageziel des Fonds Ihren persönlichen Wünschen und Ihren Bedürfnissen entspricht. Bitte lesen Sie daher vorab den verbindlichen Verkaufsprospekt des Fonds. Er beschreibt den Fonds mit seinem Anlageziel, den Wertpapieren, in die er investiert, sowie allen anfallenden Gebühren. Über die Jahres- und die Halbjahresberichte erhalten Sie regelmäßig Bilanz, einen Überblick über Veränderungen der Wertpapiere des Portfolios sowie einen Kommentar des Fondsmanagements.So arbeitet ein Fonds Mit Fondsanlagen erzielen Sie Gewinne zum einen durch die Dividenden und Zinseinnahmen, die der Fonds an die Anleger weitergibt, zum anderen durch die realisierten Wertzuwächse. Einige Fonds legen Dividenden und Zinseinnahmen direkt wieder an (thesaurierende Fonds), einige zahlen sie auf Wunsch den Anteilinhabern aus (ausschüttende Fonds). Durch die Wiederanlage der Ausschüttungen erhält man positive Kumulations- und Zinseszinseffekte, und Sie erreichen somit Ihr persönliches Anlageziel um einiges schneller. Wertzuwächse erzielen Fonds durch Kursgewinne einzelner Wertpapiere im Portfolio. Verkauft der Fondsmanager ein Wertpapier zu einem Preis, der über seinem Kaufpreis liegt, erhält er einen Kursgewinn. Vorteile von Fondsanlagen Professionelles Fondsmanagement Erfahrene Fondsmanager und -analysten beobachten und analysieren ständig die sich ändernden Märkte. Sie bewerten die jeweils infrage kommenden Unternehmen anhand ihrer Kennzahlen, Produkte und Marktsituation und sprechen mit dem Management der Firma. Danach wählen sie die aussichtsreichsten Titel aus, deren Bewertung eine Investition rechtfertigt. Auswahl Investmentfonds können die unterschiedlichsten Zielsetzungen haben, die ganz verschiedenen Anlagebedürfnissen gerecht werden sollen. Die verschiedenen Fondstypen sowie die verschiedenen Fonds finden Sie hier. Ihr Anlageberater kann Sie auch bei der Auswahl des für Sie geeigneten Fonds unterstützen. Günstiger Einstieg Im Rahmen eines Sparplans genügen schon geringe monatliche oder vierteljährliche Sparraten, damit Sie an einem diversifizierten Portfolio und seinem professionellen Fondsmanagement teilhaben können – bereits ab 25 Euro je Monat können Sie in verschiedene Investmentfonds investieren. Diversifikation Abhängig vom Anlageziel, können Fonds in Aktien von Unternehmen unterschiedlichster Branchen und/oder Länder oder in verschiedene Anleihearten und Geldmarktpapiere investieren. Diese Auswahl sorgt für ein diversifiziertes Portfolio von beispielsweise rund 100 verschiedenen Wertpapieren und streut damit das Anlagerisiko. Andere Fonds wiederum investieren lediglich in eine ausgewählte Branche oder Region, um von deren besonderen Chancen profitieren zu können. Einerseits senken Fonds also ihr Anlagerisiko durch Diversifikation, andererseits kann jeder Anleger das Risiko seines persönlichen Depots verringern, indem er bei der Auswahl nicht nur auf eine bestimmte Wertpapierart oder einen spezialisierten Fonds setzt, sondern sein Kapital auf verschiedene Investitionen verteilt. Verfügbarkeit Es besteht fortwährend die Möglichkeit, über angelegtes Kapital zu verfügen, da Fondsanteile an jedem Handelstag zum jeweiligen Rücknahmepreis verkauft werden können. Der Verkaufsprospekt gibt Auskunft über die eventuell anfallenden Gebühren. Flexibilität Ändern sich Ihre persönlichen Anlageziele oder Ihre finanzielle Situation, können Sie jederzeit flexibel reagieren, indem Sie z. B. einen Sparplan erhöhen, reduzieren, aussetzen oder beenden, weitere Fondsanteile hinzukaufen, einen Teil oder den gesamten Bestand verkaufen oder von dem einen in einen anderen Fonds tauschen. Dabei entstehen nur geringe Tauschgebühren. Übersicht Die Jahres- und Halbjahresberichte halten Sie über die Entwicklung Ihrer Fondsanlage auf dem Laufenden, und tagesaktuelle Preis- und Performance-Informationen erhalten Sie auf unserer Internetseite. Sie können auch den täglichen Fondspreis-Newsletter abonnieren. Regelmäßige Depotauszüge geben Ihnen einen Überblick über alle Transaktionen auf Ihrem Depot.
Aktienfonds Aktienfonds investieren ausschließlich in Unternehmensaktien und halten unter Umständen noch einen kleinen Teil liquider Mittel, um schnell auf neue Situationen reagieren zu können. Aktienfonds gelten meist als risikoreicher als Renten- oder Geldmarktfonds, konnten aber in der Vergangenheit höhere Wertzuwächse verbuchen als Alternativ-Fonds. Aktienfonds sind als langfristige Anlageform geeignet.
Rentenfonds Rentenfonds investieren in Anleihen (auch Renten genannt), die Staaten oder Unternehmen zur (Fremd-)Kapitalbeschaffung ausgeben bzw. emittieren, um eine möglichst gleichmäßige Rendite zu erzielen. Anleihen unterscheiden sich in Laufzeit, Kreditwürdigkeit (Bonität), Liquidität und Höhe ihrer (variablen oder festen) Verzinsung. Generell gilt: Je schlechter die Bonität der Anleihe-Emittenten, umso höher die Anleiheverzinsung, wobei die höhere Verzinsung dabei als 'Risiko-Prämie' zu verstehen ist. Rentenfonds, die in Anleihen mit einer hohen Bonität investieren, gelten somit als risikoärmere Anlage.Geldmarkt-/Geldmarktnahe Fonds Geldmarkt- und geldmarktnahe Fonds sorgen für die Liquidität des Portfolios und erwirtschaften Zinsgewinne, indem sie in hochwertige und kurzfristige Geldmarktinstrumente wie Geldmarktzertifikate, Termingelder, Bankeinlagen oder Schatzbriefe investieren. Diese Fonds sind eine ausgesprochen konservative Anlageform.Gemischte Fonds Mit Gemischten Fonds können Sie sowohl in Aktien als auch in Renten investieren, somit kann das Fondsmanagement je nach Börsensituation das Verhältnis zwischen Aktien und Renten ändern. Dies macht es möglich, besonders flexibel auf Marktentwicklungen zu reagieren. Gemischte Fonds eignen sich vor allem für Anleger mit mittel- bis langfristigem Anlagehorizont. Eigenschaften Gemischter Fonds: Je nach Aktienanteil mittel- bis langfristiger Anlagehorizont; mittleres Renditeniveau und recht geringes Risiko.Dachfonds Dachfonds legen in einzelne Investmentfonds - sogenannte Zielfonds – an und stellen damit eine Art standardisierte Vermögensverwaltung dar. So erzielen Sie eine noch breitere Risikostreuung als bei einzelnen Fonds. Merkmale von Dachfonds: Je nach Aktienanteil mittel- bis langfristiger Anlagehorizont; minimales Risiko dank breiter Streuung. Fonds für die Altersvorsorge Diese Mischfonds konzentrieren sich meist sehr stark auf Aktien, aber auch deutlich auf Rentenpapiere, wobei auch eine Beimischung von Immobilien beziehungsweise Immobilienfondsanteilen möglich ist. Wie letztendlich der Anlagemix aussieht, entscheidet das Alter und damit das Ende der Erwerbstätigkeit des Sparers. In jungen Jahren überwiegt der Aktienanteil, in den Folgejahren schichtet der Fonds zugunsten der Sicherheit in defensivere Anlageklassen um, indem er beispielsweise Renten- oder Geldmarkttitel kauft.Absolute/Total Return Fonds Klassische Fonds versuchen stets, ihre Benchmark zu schlagen. Das heißt, der Fondsmanager möchte eine höhere Rendite erzielen, als ein Investment in den Vergleichsindex/Markt des Fonds eingebracht hätte. Wenn nun der Dax in einem schwachen Marktumfeld zehn Prozent verlieren würde, hätte der Manager eines Deutschlandfonds bei einem Wertverlust von gerade mal fünf Prozent sein Ziel erreicht. Einen anderen Weg gehen hier Total-Return- oder auch Absolute-Return-Fonds. Ihr Ziel ist es immer – unabhängig davon, wie stark oder schwach sich die Kapitalmärkte präsentieren –, einen Gewinn zu erzielen. Achtung: Auch diese Fondstypen können keine positive Rendite garantieren. steueroptimierte Fonds Investmentfonds mit spezieller Konzeption für ertragsorientierte Anleger mit hoher Steuerprogression. Hier liegt der Fokus dieser Fonds auf der Nachsteuerrendite: Statt auf steuerpflichtige Zinseinkünfte wird auf steuerfreie Kursgewinne gesetzt.Einmalanlage Aktienmärkte bieten auf lange Sicht die größten Gewinnchancen, obwohl die Gefahr relativ groß ist, mit diesen Fonds zwischendurch auch mal in die Verlustzone zu rutschen. Langfristig allerdings stehen Anleger mit Aktienfonds meist besser da als beispielsweise mit Rentenfonds. Zudem können sie ihr Risiko begrenzen: Zum einen durch einen Anlagezeitraum von mindestens zehn Jahren. Anleger können umso mehr Geld in einen Aktienfonds investieren, je mehr Zeit sie haben. Außerdem können sie das Depot mit Rentenfonds oder festverzinslichen Wertpapieren zusätzlich absichern. Dafür sind Rentenfonds, die auf Euro lautende Papiere kaufen, besonders gut geeignet. Die Depotmischung wird durch die Risikoneigung bestimmt: Auf internationale Aktienfonds setzen eher offensive Anleger, defensive mischen mehr Rentenfonds bei. Außerdem entscheidet das richtige Timing über Gewinn oder Verlust der Anlage, obwohl es fast nicht möglich ist, dafür den optimalen Einstiegs- oder Verkaufszeitpunkt zu erwischen. Doch Ein- und Ausstiegszeiten können Anleger auch mischen: Sie kaufen einfach nicht alle Fondsanteile mit einem Mal, sondern über mehrere Wochen oder Monate hinweg verteilt. Ebenso verfährt man bei einem Ausstieg aus dem Fonds.
Fondssparplan Fondssparpläne bieten mittlerweile die meisten Fondsgesellschaften an. Das Prinzip hierbei: Monatlich wird ein fester Betrag per Dauerauftrag oder Einzugsermächtigung in einen Fonds investiert und schon ab 50 Euro geht es an die Börse. Dabei können Sparer flexibel bleiben: Die Rate lässt sich jederzeit ändern, man kann einige Monate aussetzen oder seine Anteile ganz oder teilweise versilbern, und über die Höhe des Fondsvermögens informieren jährliche Depotauszüge. Später kann der Fonds jederzeit aufgelöst werden und der Sparer kann sich regelmäßig aus dem angesparten Vermögen eine Summe auszahlen lassen. Monatlich gleichbleibende Beträge sorgen dafür, dass bei hohen Kursen weniger und bei niedrigeren Kursen mehr Fondsanteile erworben werden. Damit stellt sich die Frage des optimalen Einstiegszeitpunkts – beim direkten Aktienkauf wichtig – also nicht, da der Anleger antizyklisch investiert und dadurch in der Regel einen günstigeren Durchschnittspreis (Cost-Average-Effekt) erzielt. Allerdings fällt bei jeder Rate ein Ausgabeaufschlag an. Entscheidet man sich, in einen Fondssparplan zu investieren, kann man wählen zwischen Rentenfonds und Aktienfonds oder einem Mix aus beiden. Hierbei liegen auf lange Sicht die Aktienfonds bei der Rendite klar vorn. Gegebenenfalls muss der Anleger aber gegen Ende der Anlagezeit sein angespartes Vermögen in risikoärmere Rentenfonds umschichten und sichern, da er ansonsten möglicherweise einen Teil des angesparten Geldes verliert, wenn das angestrebte Auszahldatum in eine schlechte Börsenphase fällt. Tritt dieser Fall dennoch ein, sollte der Sparer eine Wartezeit anhängen, bevor er seinen Sparplan auflöst.Entnahmeplan Mit oder ohne Kapitalerhalt möglich. Sichern Sie sich in wenigen Schritten ein monatliches Zusatzeinkommen und zahlen Sie einfach einmalig eine Summe in Ihren Entnahmeplan ein. Eine Bonuszahlung, eine fällige Lebensversicherung oder auch ein auslaufender Sparplan – zur Verfügung stehende Gelder lassen sich schnell in eine monatliche Rente verwandeln. VL Vermögenswirksame Leistungen Immer beliebter wird die Anlage der Vermögenswirksamen Leistungen in Investmentfonds, weil das gerade für Einsteiger die optimale Möglichkeit ist, in die Anlagemöglichkeit von Investmentfonds zu profitieren. VL-Sparen zahlt sich aus Mit der Anlage Ihrer Vermögenswirksamen Leistungen in Fonds können Sie ein kleines Vermögen ansparen – und das mit monatlichen Sparraten von in der Regel bis zu 40 Euro. Der Staat fördert Einzahlungen von bis zu max. 400 Euro jährlich in Aktienfonds mit der Arbeitnehmersparzulage in Höhe von 18 Prozent. Voraussetzung für einen Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage ist ein zu versteuerndes Jahreseinkommen in Höhe von bis zu max. 17.900 Euro (Ledige) bzw. bis zu 35.800 Euro (Verheiratete), die entsprechenden Bruttoeinkommen pro Jahr liegen höher. Außerdem gilt eine Sperrfrist bei Vermögenswirksamen Leistungen von sieben Jahren (sechsjährige Ansparzeit plus ein Jahr Wartezeit). IFD Investmentfonds Direkt bietet Ihnen eine breite Auswahl von Aktienfonds, die sich für eine Anlage Ihrer Vermögenswirksamen Leistungen eignen. Entsprechende Möglichkeiten der Depoteröffnung finden Sie unter Vermögenswirksame Leistungen.Fondskauf Wer einen Fonds kaufen möchte, kann sich verschiedener Bezugsquellen bedienen. Hier sind Fondsshops und Discountbanken die preiswertesten. Außerdem kann man Fonds natürlich bei Banken und Sparkassen erwerben oder bei der Fondsgesellschaft direkt. Fonds ohne Ausgabeaufschlag Die Fondsverwaltung ist zwar nicht kostenlos, aber der beim Kauf fällige Ausgabeaufschlag ist durch wachsende Konkurrenz längst keine feste Größe mehr. Hier sind Banken bei der Anlage größerer Summen oft verhandlungsbereit, und Discountbroker geben teilweise sogar Rabatte bis zu 100 Prozent. Dazu bieten viele Fondsgesellschaften No-load-Fonds an, die ohne Ausgabeaufschlag verkauft werden. Nachteil: Die Verwaltungskosten sind höher. Daher eignen sie sich vor allem für kurz- bis mittelfristige Anlagen. Discountbroker bieten fast alle Fonds ohne Ausgabeaufschlag an.Fondsdiscount Wenn man in einen Investmentfonds investieren möchte, sollte sich der Anleger über die Erwerbskosten informieren. In der Regel betragen diese bis zu 6% von der Anlagesumme. Dieser Vertriebskostenanteil (Ausgabeaufschlag) entfällt, wenn der Anleger den Investmentfonds nicht bei seiner Hausbank, sondern über einen unabhängigen Fondsvermittler bei desen Depotbank erwirbt. Die Fondsvermittler gewähren dem Kunden sehr gute Konditionen, die mit den Einkaufspreisen der Depotbank vergleichbar sind. Dieser Einkaufs-und Renditevorteil wird als Fondsdiscount bezeichnet. Damit der Anleger von den Vorzugskonditionen dieses Fondsdiscount profitieren kann muß eine Fondsdepot eröffnet werden. Ihren Fondsdiscount, Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu den einzelnen Fonds erhalten Sie hier.Hausbank Sie bringt die meisten Fonds an den Anleger, lässt sich die Beratung aber gut bezahlen – meist mit den regulären Ausgabeaufschlägen. Weiterer Nachteil: Die Hausbank bietet am liebsten und fast ausschließlich hauseigene Fonds an. Der Anleger bekommt bei ihr zwar auch fremde Fonds, doch das kostet oft zusätzliches Geld. Nur einige kleine Privatbanken verfügen nicht über eigene Fondsgesellschaften und verkaufen daher Fonds verschiedenster Anbieter.Fondsgesellschaft Sie bietet nur wenig oder gar keine Beratung und empfiehlt sich daher für denjenigen, der sich bereits für einen konkreten Fonds entschieden hat. Der Vorteil: Der Anleger muss bei vielen Fondsgesellschaften keine oder nur moderate Depotgebühren bezahlen. Anders dagegen beim Ausgabeaufschlag: Er wird von den Gesellschaften in voller Höhe verlangt – mit Rabatten sind sie dagegen recht sparsam. Bei konzerneigenen Fondsgesellschaften werden vom Anleger meist keine Umschichtungsgebühren für einen Fondswechsel innerhalb der Gesellschaft verlangt. Discountbroker und Direktbanken Sie haben das Wertpapiergeschäft absolut rationalisiert, bieten meist keine Beratung an für ihre Discountpreise, sind dafür großzügiger bei Rabatten und verlangen meist recht geringe Depotpreise. Kontaktaufnahme ist nur per Fax, Telefon oder Internet möglich. Wer konkret weiß, in welchen Fonds er anlegen möchte, kann bei ihnen viel Geld sparen. Allerdings sind die Preisunterschiede enorm und ein Vergleich, zugeschnitten auf das eigene Anlageverhalten, ist dringend angeraten. Gerade für Anleger, die regelmäßig höhere Beträge investieren, ist ein Wechsel von der Beraterbank zur Discountbank finanziell auf alle Fälle attraktiv.Freie Investmentfondsvermittler oder Fondsshops Sie bieten eine große Fondsauswahl verschiedener Gesellschaften und leben von den Provisionen, die sie für die Vermittlung der Fonds erhalten sowie von einer Bestandsprovision, die ihnen die Fondsgesellschaft ähnlich einem Versicherungsvermittler jährlich zahlt. Einige Fondsvermittler geben Prozente des Ausgabeaufschlags in Form von Rabatten an die Anleger ab und leiten den Kaufauftrag der Fondsanteile an die Gesellschaft weiter. Das heißt, der Anleger ordert den Fonds bei einem Vermittler und erhält dafür einen Rabatt, verwahrt werden die Fondsanteile aber bei der Fondsgesellschaft – zu deren Konditionen. Fondsbörse Mittlerweile können Anleger viele Fonds auch über die Börse kaufen. Dabei müssen sie keine Mindestanlagesummen beachten und keinen Ausgabeaufschlag zahlen. Allerdings entstehen ihnen andere Kosten, zum Beispiel verlangen Börsenmakler Gebühren in Höhe von etwa 0,08 Prozent des angelegten Geldes. Banken berechnen Anlegern Ordergebühren. Verkaufen diese ihre Anteile später wieder über die Börse, zahlen sie die Gebühr erneut. Nur, wenn sie die Anteile direkt an die Fondsgesellschaft verkaufen, können sie die Verkaufsgebühren umgehen. Generell gilt: Börsenkauf lohnt sich nicht für Fonds mit hohen Rabatten (ab 75 Prozent), No-Load-Fonds und Geldmarktfonds sowie den Aktienfondskauf. Kauft man gleich über einen Fondsvermittler die Fonds mit 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, Fonds ohne Ausgabeaufschlag so ist der Fondsskauf über die Börse nicht zu empfehlen.Fondsratings Fondsrankings Standard & Poor's Fund Stars Eine einfache Entscheidungshilfe für Anleger bei der Fonds-Auswahl sind die von der unabhängigen Ratingagentur Standard & Poor's entwickelten S&P Fund Stars. Sie ermöglichen die unabhängige und objektive Beurteilung eines Fonds im Vergleich mit seinen Mitbewerbern. Für die Bewertung der Fonds (maximal fünf Sterne) entscheidend sind folgende Kriterien: 3-Jahres-Wertentwicklung sowie Beständigkeit der Performance im Vergleich mit den Investmentfonds der Wettbewerber. Ebenfalls entscheidend für die Bewertung ist die Schwankungsbreite (Volatilität) eines Fonds.
Morningstar Die Fondsspezialisten von Morningstar werten europaweit und länderspezifisch Fondsdaten aus. Alle zurzeit gerateten 2.100 Fonds aus 60 verschiedenen Anlagekategorien existieren im Minimum 3 Jahre und sind außerdem einer Anlagekategorie zugeordnet, die aus mindestens 20 Fonds besteht. Diese werden monatlich überprüft.
FERI Trust – Rating (A) Das Rating-System von FERI Trust möchte dem Anleger eine Entscheidungshilfe bei der Fondsauswahl geben. Deshalb wird jeder Fonds anhand bestimmter Kriterien überprüft und seine Leistung mit der seiner Mitbewerber verglichen. Danach wird jeder Fonds im Fondsrating in eine von fünf Kategorien – von (A) bis (E) – eingeordnet. Damit stellt das Fondsrating ein Qualitätssiegel dar, das aus einem einzigen Buchstaben besteht. A = sehr gut, B = gut, C = durchschnittlich, D = unterdurchschnittlich, E = schwach Ein (A)- oder (B)-Rating zeigt an, dass dieser Fonds über einen mittleren Zeithorizont von 5 Jahren eine gleichbleibend stabile, überdurchschnittliche Performance mit relativ geringem Risiko aufweist.Fondsdepot Bank Die Fondsdepot Bank in Hof ist aus der GKS Gesellschaft für Kontenservice entstanden, die schon seit 1993 Serviceleistungen in der Investmentkontoführung anbietet. Die Fondsdepot Bank ist heute einer der erfahrensten und größten Anbieter von speziellen Dienstleistungen rund um die Investmentkontodepotführung in Deutschland. Über 1,5 Millionen Investmentdepots mit rund 18,2 Mrd Euro Anlagevolumen verwaltet die Fondsdepot Bank. Dabei profitiert der Anleger von der Stabilität und Nachhaltigkeit eines der Größten Finanzdienstleister der Welt die Fondsdepot Bank ist Teil der Allianz Gruppe (Allianz Global Investors). Alle Fragen zum Depot bei der Fondsdepot Bank beantworten qualifizierte Mitarbeiter telefonisch von Montag bis Freitag von 8.00 - 20.00 Uhr unter 01805-095025. Ein individuelles Rabattangebot von Investmentfonds Direkt über alle handelbaren Investmentfonds der Fondsdepot Bank erhalten Sie hier.Franklin Templeton Investments mit diesen Fonds langfristig für Ihre Zukunft vorsorgen. Sie haben zwei Möglichkeiten: Den Sparplan als auch die Einmalanlage. Bei einem Sparplan können Sie regelmäßig Geld anlegen. Die Einmalanlage bietet sich an, wenn Ihnen z. B. durch eine Erbschaft oder eine ausgezahlte Lebensversicherung eine größere Summe Geld zur Verfügung steht, die bis zum Zeitpunkt des Kapitalbedarfs gewinnbringend angelegt werden könnte. DWS Top Rente Dynamik Die DWS Top Rente Dynamik ist für Anleger zwischen 15 und 39 Jahren ausgelegt. Das Produkt DWS Top Rente Dynamik kann bis zu 100% in chancenreiche DWS Aktienfonds investieren. Je nach dem in welcher Marktlage werden die Fonds aktiv gemanagt. Das bedeutet, die DWS Investmentfondsmanager verändern den Anteil von Aktienfonds und Fonds mit festverzinslichen Wertpapieren. Die Auswahl der entsprechenden Aktien- und Rentenfonds und deren entsprechende Gewichtung erfolgt immer mit dem Ziel, die optimale Mischung von Renditechancen und Sicherheit zu erzielen. Dieser aktiv gemanagte Fondsmix der DWS Top Rente Dynamik hat einen Anlagehorizont von über 20 Jahren.DWS Top Rente Balance Eine Investition in die DWS Top Rente Balance ist für Anleger zwischen 40 und 53 Jahren geeignet. Damit setzen Riester Rente Sparer auf eine speziell ausgewogene Mischung von Aktienfonds und Fonds mit festverzinslichen Wertpapieren. Auch hier bei der DWS Top Rente Balance spielt das aktive Fondsmanagement eine herausragende wichtige Rolle. Der Fondsmanager verändert analog wie bei DWS Top Rente Dynamik je nach Marktlage den prozentualen Anteil von Aktien und Rentenfonds. Der Anlagehorizont bei der DWS Top Rente Balance liegt hierbei zwischen 10 und 20 Jahren. Beide Produkte DWS Top Rente Balance und DWS Top Rente Dynamik haben gemeinsam, dass zum Ende der Laufzeit nach und nach der Rentenfondsanteil imDepot erhöht und der Aktienfondsanteil verringert wird.
Fondsdiscounter Welche Unterschiede gibt es beim Fondskauf? Beim Fondkauf hat man als Investmentfondsanleger die Auswahl zwischen mehreren Anbietern, welche sich zum Beispiel im Bekanntheitsgrad, bei den Konditionen und Kosten, in ihren Möglichkeiten und beim Komfort unterscheiden. Meist bieten Direktbanken ein kostenfreies Depot an, in welchem Fonds und sonstige Wertpapiere aufbewahrt werden können. Zurzeit gibt es Anbieter mit einem Rabatt von 100 % auf den Ausgabeaufschlag für eine Anzahl von beispielsweise 15 Fonds. Für diese eher geringe Anzahl von Fonds fallen also beim Fondskauf keine Kosten an. In der Regel werden die sonstigen Fonds im Angebot, deren Anzahl bei 6.000 Stück liegen kann, vermittelt mit einem Rabatt von 50 % auf den Ausgabeaufschlag, somit fallen bei der überwiegenden Anzahl an Fonds Kosten beim Fondskauf bei den Direktbanken an. In der Regel vermitteln Fondsdiscounter die Fondsdepots von namhaften deutschen Fondsbanken, welche sich lediglich mit der Investmentfondsverwahrung beschäftigen und meist Tochtergesellschaften bekannter Großbanken sind. Bis zu 6.000 Fonds von über 120 Fondgesellschaften lassen sich über ein Depot bei einer Fondsbank kaufen, wobei bis zu 95 % aller im Angebot befindlichen Fonds mit 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag angeboten werden. Allerdings sind die Fondsdepots bei Fondsbanken kostenpflichtig. Am Markt gibt es jedoch verschiedene Kostenmodelle, deren Depotgebühren je nach Anzahl der verwahrten Fonds bzw. nach Höhe der Fondsvolumen zwischen 12 € und 70 € liegen. Die kompletten Depotkosten werden in der Regel bei Anlagesummen ab 25.000 € vom Fondsvermittler erstattet. Fondsvermittler Viele Anleger stoßen bei der Suche nach einer geeigneten Kapitalanlage auf Investmentfonds oder kurz Fonds – und das mit gutem Grund, denn die Vielzahl verschiedener Fonds, die der Markt bietet, hat für jeden Anleger etwas Passendes dabei. Risikoaverse Anleger können beispielsweise in einem Garantiefonds finden, was sie suchen, während risikofreudigere Anlegertypen lieber auf Aktienfonds setzen werden. Allerdings ist die Bandbreite der verschiedenen Fondskategorien wie Rentenfonds, Offene Immobilienfonds oder Mischfonds noch lange nicht erschöpft. Außerdem gibt es zahlreiche Anbieter wie beispielsweise DWS, Allianz Global Investors, Fidelity, Templeton – die Investmentgesellschaften. In der Regel haben jedoch alle Fonds eines gemeinsam: den sogenannten Ausgabeaufschlag, der genau die Summe bezeichnet, die als eine Art Aufpreis beim Fondserwerb anfällt. Deshalb erscheinen beispielsweise in der Tages- und Wirtschaftspresse beim Preis von Fondsanteilen immer zwei Beträge: zum einen der Ausgabepreis und zum anderen der Rücknahmepreis. Der Ausgabepreis nennt hier den Wert, der nach Fondskäufen zu zahlen ist. Meist liegt er zwischen drei und fünf Prozent höher als der Rücknahmepreis. Das ist der Wert, den man bei der Veräußerung von Fondsanteilen erhält. Rentenfonds haben einen Ausgabeaufschlag von drei Prozent, während Offene Immobilienfonds und Aktienfonds meist bei fünf Prozent oder darüber liegen. Hier sieht man deutlich, dass der Fondserwerb keineswegs billig ist und dass es schon etwas Geduld braucht, um allein den Ausgabeaufschlag zu erwirtschaften, der bei einer Anlagesumme von beispielsweise 20.000 Euro mit immerhin 1.000 Euro zu Buche schlägt. Mittlerweile allerdings geht das deutlich günstiger, da sich Fonds auch ohne Ausgabeaufschlag erwerben lassen. Es handelt sich hier aber nicht um ausgewählte Exoten, denn fast alle in Deutschland handelbaren Fonds kann man mit einem solchen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag erhalten. Darüber freut sich natürlich der Anleger - spart er hier doch ganz schnell recht hohe Beträge ein. Außerdem gibt es Rabatte auf den Ausgabeaufschlag bei Fondssparplänen, bei Riester-Fondssparplänen und ebenso bei der Anlage vermögenswirksamer Leistungen. Also: Der Fondskauf beim Fondsvermittler lohnt sich! Fonds Discount Eine billige Angelegenheit ist der Kauf von Investmentfonds auf den ersten Blick überhaupt nicht. Ausgabeaufschlag und die Verwaltungsgebühren summieren sich hier schnell zu einem recht umfangreichen Sümmchen. Dazu kommen häufig Depotgebühren hinzu oder ein weiterer Obolus, sollte man von einem Fonds in einen anderen wechseln wollen. Natürlich geht das alles auch preiswerter. Fonds-Discounter oder auch die Direktbanken bieten hierfür Rabatte auf Ausgabeaufschläge, erstatten Ihnen die Depotgebühren wieder und erheben keine Gebühren für einen Tausch oder eine Umschichtung, weil hier wie überall die Konkurrenz natürlich das Geschäft belebt. Der erste Schritt dazu kam vor einigen Jahren von den Discount-Brokern, die mittels Rabatten auf die Ausgabeaufschläge die Attraktivität ihrer Depots erhöhen wollten und dafür im Gegenzug den Fondsgesellschaften Erleichterungen in Abwicklung und Vertrieb schafften. Vermögensverwalter und Finanzberater verschärften allerdings die Situation, indem sie Vereinbarungen mit den Discount-Brokern nutzten, um sich selbst im Konkurrenzkampf vorteilhafter positionieren zu können. Außerdem sind die Direktkunden den Kapitalanlagegesellschaften mittlerweile zu teuer geworden und es ist für sie wirtschaftlicher, die Verwaltung von Kundendepots an den Fondsplattformen und die dazugehörige Beratung abzugeben an freie Finanzberater mit Gewährung von Fonds Discount. Dies bringt einer durchschnittlichen Kapitalanlagegesellschaft pro Jahr bis zu 3,5 Millionen Euro Ersparnis, wenn sie keine Depotverwaltung in eigener Regie mehr anbietet. Allerdings bieten die Fondsplattformen meist keine Dienstleistungen für Endkunden an, weil der Kontakt entweder über Finanzberater oder die sogenannten Fonds Discounter (Fonds Discount) läuft. Auf der Suche nach dem Schnäppchen beim Fondskauf steht man also einer Fülle von Angeboten und einem dementsprechenden Wirrwarr an Konditionen gegenüber. Beispielsweise hängen die Kosten für den Templeton Growth Fund Euro davon ab, ob die Kunden diesen Fonds über die Fondsplattform Fondsdepot Bank oder bei der Fondsgesellschaft direkt ordern. Ausgabeaufschlag Warum zahlt die Mehrheit der Fondsanleger einen Ausgabeaufschlag? Diese Frage ist berechtigt. Im Börsenlexikon wird die Daseinsberechtigung des "Ausgabeaufschlags" mit dem Begriff "Vertriebskosten" erklärt. Der Nachsatz "Nicht zwingend erforderlich." zeigt hierbei allerdings eine recht deutliche Meinungsäußerung dazu. Warum also zahlt die überwiegende Mehrzahl der Fondsanleger einen Ausgabeaufschlag? Die Antwort lautet kurz und knapp: aus Unwissenheit. Bei einem Ausgabeaufschlag handelt es sich um eine Vertriebs- und Beratungsgebühr. Fondsanleger können sich mittels Werbung über ein Produkt informieren und dann erwarten, von ihrer Bank oder Sparkasse in Bezug auf die Eignung der Produkte für die persönlichen Anlagenziele beraten zu werden. Alle Anleger, welche auf eine Beratung verzichten können oder denen durchschnittlich 5 Prozent Ausgabeaufschlag als Kosten für eine Beratung zu teuer sind, können sich direkt an einen Fondsvermittler wenden. Dieser gewährt ihnen häufig 100 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, das heißt er kann komplett entfallen. Im Übrigen fällt der Ausgabeaufschlag ebenso für Fondssparpläne an. Mit jeder Einzahlung auf den Sparplan wird die gesamte Laufzeit über jedes Mal ein Ausgabeaufschlag als Beratungs- und Vertriebsgebühr abgezogen. Schenken Sie sich den kompletten Ausgabeaufschlag für Investmentfonds. Bei IFD können Sie für Investmentfonds 100 % des Ausgabeaufschlags sparen. Fonds Im Vergleich zu anderen Sparformen können Fonds eine überragende Wertentwicklung erreichen und bieten Ihnen damit in jeder Lebenssituation eine Möglichkeit zur Verwirklichung Ihrer Anlageziele. Meist steht in jungen Jahren zum Investieren recht wenig Geld Verfügung. Mittels Fondssparplänen gibt es allerdings auch für Berufseinsteiger eine Möglichkeit, erfolgreich mit geringen Beträgen Vermögen aufzubauen. Das ersparte Kapital ist übrigens nicht zweckgebunden. Fondssparen ist nicht nur ratsam als eine bequeme Altersvorsorge, sondern auch für die Erfüllung Ihrer größeren Wünsche wie ein neues Auto oder ein eigenes Haus. Haben Sie eine Familie, dann haben Sie auch ein erhöhtes Bedürfnis nach Stabilität Ihrer Finanzsituation, wobei nun neben Ihrer eigenen Altersvorsorge zusätzlich die Ausbildung für Ihre Kinder im Vordergrund steht. Hier bietet sich ebenfalls eine Fonds Investition zu Ansparen des erforderlichen Kapitals an. Für ältere Menschen ist eine sinnvolle Verwaltung angesparten Vermögens wichtig, weil die Lebenserwartung weiter ansteigt und die Kauf- und Freizeitaktivitäten mit zunehmendem Alter keineswegs abnehmen. Nun muss Ihr Kapital erhalten werden, ohne dabei größere Risiken auf sich zu nehmen. In welcher Lebenslage Sie sich auch gerade befinden Fonds helfen Ihnen dabei, die angestrebten Anlageziele verwirklichen zu können. Somit ist Ihre Zukunft gesichert, da Sie Ihr Vermögen gut angelegt haben. Es gibt für Sie zwei Möglichkeiten, mit Fonds langfristig für Ihre Zukunft vorzusorgen: mit dem Sparplan und mit der Einmalanlage. Mit einem Sparplan legen Sie regelmäßig Geld zur Seite, während sich die Einmalanlage anbietet, wenn beispielsweise durch eine Erbschaft oder eine fällige Lebensversicherung eine umfangreichere Geldsumme zur Verfügung steht, welche Sie so lange gewinnbringend anlegen können, bis Sie das Geld benötigen. Investmentfonds Wenn man in Investmentfonds investieren möchte egal ob Aktien-, Renten-, Immobilien-, Geldmarkt- oder auch Mischfonds, hat man die Qual der Wahl. Deshalb sollten sich Anleger vor dem Kauf ausführlich informieren und ihr Anlageziel genau definieren. Auf lange Sicht versprechen Aktienfonds nach wie vor beste Renditechancen. Wer auf der sicheren Seite sein will, kann sein Depot allerdings ebenso mit Rentenfonds auffüllen. Die Kehrseite der Medaille ist, dass die Rendite dieser Investmentfonds in Börsenhochzeiten vergleichsweise bescheiden ist. Allgemein gilt jedoch, dass das Anlagerisiko geringer wird, je mehr Anleger ihre Investmentfonds streuen. Bei Investmentfonds entstehen Kaufkosten, aber auch Rabatte sind möglich. Außerdem verdienen Banken und Kapitalanlagegesellschaften bei der Anlage in Investmentfonds kräftig mit, hier müssen Anleger beim Ausgabeaufschlag erst einmal draufzahlen. Allerdings fällt dieser Posten kaum ins Gewicht, je länger der Anlagezeitraum ist. Im Verkaufsprospekt müssen die Kosten für einen Investmentfonds immer aufgeführt werden. Hierbei kann der Anleger die direkten Kosten seines Fonds durch die Suche nach einem preiswerten Anbieter beeinflussen, interne Kosten hingegen fließen, ohne dass der Anleger darauf Einfluss nehmen kann, in die Wertentwicklung. Der fällige Ausgabeaufschlag, die Provision, setzt sich folgendermaßen zusammen: Aktien kosten beim Kauf ein Prozent, und bei Aktienfonds werden meist fünf und bei Rentenfonds drei Prozent Provision fällig. Verkauft der Anleger seine Fondsanteile, bekommt er dafür den Rücknahmepreis, beim Kauf dagegen zahlt er den höheren Ausgabepreis. Die Differenz nennt man Ausgabeaufschlag. Dieser Aufschlag deckt in erster Linie die Vertriebskosten und lässt sich aus den Kurstabellen aller Tageszeitungen selbst errechnen. Will der Anleger seinen Investmentfonds verkaufen, muss er warten, bis der Rücknahme- den Ausgabepreis eingeholt hat, um hier keinen Verlust zu erleiden. Meist führt die Wertsteigerung im Laufe der Zeit dazu, dass der Aufschlag überholt wird. Allein deshalb sollte eine Investition in Investmentfonds möglichst langfristig vorgenommen werden.VL-Fonds Auf Antrag bekommen sie die meisten Festangestellten vom Chef geschenkt: vermögenswirksame Leistungen, sogenannte VL-Fonds. Es können monatlich maximal 34 Euro gespart werden, die Höhe regeln hierbei Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen. Zusätzlich gibt es eine jährliche Arbeitnehmersparzulage vom Staat, wenn der Arbeitnehmer weniger als 17.900 Euro (Ehepaare 35.000 Euro) Einkommen zu versteuern hat. Dafür brauchen Arbeitnehmer brauchen einen VL-Sparvertrag, beispielsweise mit Fonds, in die der Arbeitgeber direkt einzahlt. Fondsvermittler bieten als VL-Sparplan überdurchschnittlich bewertete Aktienfonds an, außerdem gibt es zusätzlich auf den Ausgabeaufschlag hohe Rabatte. Damit steht fest: Bei freien Fondsvermittlern erhalten Sparer die höchsten Rabatte für VL-Fonds. Sie arbeiten mit Fondsbanken zusammen, bei denen Sparer ein Depot eröffnen können. Hausbanken oder Fondsgesellschaften geben meist auf den Ausgabeaufschlag keinen Nachlass. Bei einer Fondsgesellschaft ist ein VL-Sparplan nur dann sinnvoll, wenn sie gute VL-Fonds anbietet und zusätzlich für das Depot keine Kosten anfallen. Dazu erhalten Sie ausführliche Informationen im Bereich VL Fonds.
Extra-Geld vom Chef – und das monatlich: Arbeitnehmer können mit vermögenswirksamen Leistungen (VL-Fonds) clever sparen, doch nutzen längst nicht alle diese Chance. Dabei ist der Sparvertrag wirklich lohnend: Monatlich gibt der Chef zwischen 6,45 Euro und 40 Euro extra dazu, und VL-Sparer haben zusätzlich einen Anspruch auf die staatliche Förderung. Hier erhalten Sie weitere Informationen darüber, wie VL-Fonds funktionieren, wie Sie die staatlichen Zulagen erhalten und welche Anlagemöglichkeiten es gibt. Mit diesen Informationen können Sie die optimale Rendite herausholen aus Ihrem VL-Vertrag.
VL Vermögenswirksame Leistungen (VL) aus kleinen Summen wird ein kleines Vermögen. VL sind vom Arbeitgeber für den Arbeitnehmer in einer bestimmten Anlageform angelegte Geldleistungen, die der Arbeitgeber komplett oder zu einem festgelegten Teil übernimmt. So können Arbeitnehmer bis zu 40 Euro monatlich von ihrem Arbeitgeber erhalten. Bekommt ein Arbeitnehmer weniger oder gar nichts, kann er die Sparsumme mit eigenen Mitteln erhöhen. Allerdings muss hierbei die Überweisung immer durch den Arbeitgeber, der das Geld direkt vom Gehalt einbehält, erfolgen. Ansonsten wird diese Leistung vom Staat nicht als VL anerkannt. Geregelt durch das Fünfte Vermögensbildungsgesetz, fördert der Staat diese Geldbeträge mit einer Arbeitnehmersparzulage von bis zu 9 %. Solch ein Sparvertrag hat eine Laufzeit von sieben Jahren, nämlich eine sechs Jahre lange Spardauer und eine Ruhephase von einem Jahr. Ohne den Verlust auf Anspruch der staatlichen Förderung kann der Sparvertrag während dieser Zeit nicht aufgelöst werden. So bildet sich im Laufe der Zeit aus kleinen Summen für den Arbeitnehmer ein kleines Vermögen. Anspruch auf VL für wen und in welcher Höhe? VL sind vom Arbeitgeber gezahlte freiwillige Bonusse, auf die kein staatlich festgelegter Anspruch besteht. Um in den Genuss der Förderung zu kommen, kann jeder Arbeitnehmer seine VL auch selbst ansparen. Hierbei muss er allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Und zwar werden Arbeitnehmer ebenso wie Auszubildende ab dem 16. Lebensjahr gefördert. Richter, Beamte, Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit erhalten diese Förderung jedoch nur, wenn sie ein festgelegtes zu versteuerndes Einkommen (für Alleinstehende 17.900 Euro und für Ehepaare 35.800 Euro) nicht überschreiten. Wer mehr verdient, erhält den staatlichen Zuschuss nicht. Dieser Zuschuss ist die sogenannte Arbeitnehmersparzulage. Außerdem sollten Arbeitnehmer beachten, dass sich das zu versteuernde Einkommen erheblich durch Freibeträge für Kinder oder hohe Werbungskosten erhöhen kann. Hat ein Ehepaar 3 Kinder, dann darf der Jahresbruttolohn hier bis zu 58.218 Euro betragen.VL-Sparen Ein willkommener Grundstock für die erste Vermögensbildung sind für Berufsanfänger die vermögenswirksamen Leistungen (VL-Sparen) ihres Arbeitgebers. Mit VL-Sparen ist das Anlegen von Teilen des Lohnes eines Arbeitnehmers oder von tarifvertraglichen Leistungen nach dem Vermögensbildungsgesetz gemeint. Allerdings erhält nicht jeder von seinem Chef den Höchstbetrag von 40 €. Die Höhe der monatlichen VL-Überweisung hängt ab vom Tarifvertrag der Branche, in der der Arbeitnehmer beschäftigt ist. Doch selbst, wenn der Chef gar nichts dazugibt, kann ein VL-Vertrag abgeschlossen werden, in den man regelmäßig einzahlt. Hier legt der Staat unter Umständen mit einer Arbeitnehmer-Sparzulage noch etwas obendrauf. Für den Erhalt der Arbeitnehmer-Sparzulage müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden: Das Einkommen darf eine bestimmte Höhe nicht überschreiten (17 900 € für Alleinstehende bzw. 35 800 € für Verheiratete) und der Anleger muss außerdem entweder einen Bausparvertrag abschließen, oder er schließt einen VL-Sparvertrag zum Erwerb von Investmentfonds ab. Für diese Sparbeträge muss eine gesetzliche Sperrfrist von sieben Jahren eingehalten werden. Erfüllt der VL-Sparer alle Voraussetzungen, erhält er vom Staat jährlich eine Förderung in Höhe von 9 % für seine Einzahlungen von 470 €, demnach also bis zu 42 €. Ebenfalls kann der VL-Sparer alternativ oder zusätzlich dazu einen Fondssparplan abschließen, hierbei bekommt er 18 % auf seine Spareinlagen von maximal 400 €, also bis zu 72 € im Jahr. Für junge Berufstätige langfristig besonders attraktiv ist die Anlage ihres VL-Betrags in breit streuende Aktienfonds, damit erzielte man in den vergangenen 30 Jahren durchschnittlich rund acht Prozent jährliche Rendite. So konnten nach 30 Jahren und 40 Euro monatlich unter der Voraussetzung, dass die VL zwischenzeitlich unangetastet bleiben, daraus gut 56.000 Euro werden. Man hat demnach gute Chancen, mit 65 Jahren über ein Kapital von über 100.000 Euro zu verfügen, wenn man ab dem 25. Lebensjahr 40 Jahre lang diese Leistungen in Aktienfonds anlegt. Es handelt sich dabei um eine Anlagesumme von insgesamt 19.200 Euro. Abgeltungssteuer Der Gesetzgeber hat im März 2007 die Einführung einer Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge beschlossen. Damit verändert sich die Besteuerung von Geldanlagen grundlegend. Während bislang Erträge aus Kapitalanlagen mit dem individuellen Steuersatz des Anlegersversteuert wurden, gilt zukünftig ein einheitlicher Steuersatz für Kapitalerträge. Ab 2009 Kapitalerträge werden mit 25 % besteuert. Ab 1. Januar 2009 werden Zinseinkünfte, Dividenden und Kursgewinne, die den Sparerfreibetrag überschreiten,pauschal mit 25 % versteuert. Wenn beispielsweise ein Anleger über seinen Freibetrag hinaus einen Zinsertrag von 1.000 EUR erzielt, werden davon 25 % direkt an den Fiskus überwiesen – also 250 EUR.
Spekulationsfrist fällt weg Bisher konnten Anleger Kursgewinne nach Ablauf einer einjährigen Spekulationsfrist steuerfrei vereinnahmen. Ab 2009 werden Kursgewinne unabhängig von der Haltedauer der jeweiligen Kapitalanlage zu jedem Verkaufszeitpunkt mit 25 % besteuert.
Bestandsschutz für Altverträge Die Abgeltungssteuer tritt erst am 1. Januar 2009 in Kraft. Für alle Investitionen, die bis zum 31. Dezember 2008 getätigt werden, gilt derzeit noch die heute bestehende Steuerregelung – also auch die Spekulationsfrist von einem Jahr (Es besteht allerdings die Möglichkeit, dass diese Regelung noch eingeschränkt wird).
Was heißt das konkret für den Anleger? Bei jeder Umschichtung in Ihrem Depot, bei jeder Gewinnrealisierung oder bei der Gutschrift von Erträgen wird die Abgeltungssteuer von 25 % fällig. Häufige Umschichtungen aufgrund unpassender Depotstrukturen, die bisher nach Ablauf der Spekulationsfrist steuerunschädlich waren, können ab 2009 teuer werden.
Gerade wer langfristig Vermögen aufbauen will – zum Beispiel für die Altersvorsorge –, sollte jetzt überprüfen,ob sein Depot richtig aufgestellt ist. Schon kleine Anpassungen können langfristig eine große Wirkung haben.
Wichtig: Frühzeitiges Handeln spart jetzt bares Geld! Anleger, die bis Ende 2008 richtig aufgestellt sind und bei neuen Geldanlagen geschickt vorgehen,können noch Jahre später von steuerfreien Erträgen und Kursgewinnen profitieren. |