Mittlerweile können Anleger viele Fonds auch über die Börse kaufen. Dabei müssen sie keine Mindestanlagesummen beachten und keinen Ausgabeaufschlag zahlen. Allerdings entstehen ihnen andere Kosten, zum Beispiel verlangen Börsenmakler Gebühren in Höhe von etwa 0,08 Prozent des angelegten Geldes. Banken berechnen Anlegern Ordergebühren. Verkaufen diese ihre Anteile später wieder über die Börse, zahlen sie die Gebühr erneut. Nur, wenn sie die Anteile direkt an die Fondsgesellschaft verkaufen, können sie die Verkaufsgebühren umgehen. Generell gilt: Börsenkauf lohnt sich nicht für Fonds mit hohen Rabatten (ab 75 Prozent), No-Load-Fonds und Geldmarktfonds sowie den Aktienfondskauf. Kauft man gleich über einen Fondsvermittler die Fonds mit 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, Fonds ohne Ausgabeaufschlag so ist der Fondsskauf über die Börse nicht zu empfehlen.